Klausurtagung in Nonnenweier 04.-05.10.2006

Jugendgemeinderäte diskutieren über ideales Jugendhaus
Wie sieht ein ideales Jugendhaus aus der Sicht von Jugendlichen aus? Mit dieser Frage und ihren künftigen Projekten für die zweite Hälfte ihrer Amtszeit haben sich die Kehler Jugendgemeinderäte bei einer zweitägigen Klausurtagung zusammen mit Kerstin Faschon vom städtischen Hauptamt befasst.
Dabei ging es auch um die Jugendkonzeption für Kehl. Die Jugendgemeinderäte überlegten gemeinsam und mit Moderator Cornel Happe vom städtischen Sozialamt, was sie an den bestehenden Jugendhäusern gut und was sie weniger gut finden. Auf diese Weise umrissen sie auch ihre Idealvorstellungen von einem Jugendhaus: Die Räume sollten nach den Vorstellungen der jungen Räte nicht nur einladend aussehen und eingerichtet sein, sie sollten auch ein Bistro, verschiedene Beratungsstellen, ein Internet-Café und Proberäume für Bands umfassen. Auch ein schönes Außengelände mit Sport- und Sitzmöglichkeiten gehört ihrer Ansicht nach zu einem perfekten Jugendhaus. Ein Arbeitskreis des Jugendgemeinderates ging noch bei der Klausurtagung daran, Pläne zu schmieden, wie ein Raum im Haus der Jugend mit geringen finanziellen Mitteln nach dem Geschmack der Jugendlichen umgestaltet werden könnte.

Außerdem legte das Gremium die Projekte fest, die im zweiten Amtsjahr umgesetzt werden sollen: Beim Weihnachtsfestival wird der Jugendgemeinderat wieder einen Verkaufsstand betreiben
und die Erlöse dem Weißen Ring zur Verfügung stellen. Die jungen Räte möchten einen Karaoke-Abend mit Gesangswettbewerb organisieren, es soll aber auch außer Konkurrenz singen dürfen, wer Lust dazu hat. Auch ein Sportturnier will der Jugendgemeinderat im nächsten Jahr wieder veranstalten und die Osteraktion „Send a bunny“ wiederholen, an der in den vergangenen zwei Jahren viele Schülerinnen und Schüler teilgenommen haben. Gemeinsam mit dem Stadtjugendring werden die jungen Räte den Talentwettbewerb „Kehl on Stage“ organisieren. Eine Informationsveranstaltung von Kindern und Jugendlichen über Mobbing rundet das Arbeitsprogramm des Gremiums ab.
Nach fünf Jahren hat Serkan Özer das Amt des Sprechers des Jugendgemeinderates abgegeben. Er bleibt Mitglied des Gremiums, hat aber, weil er eine Ausbildung macht, weniger Zeit. Jetzt vertritt ein Dreiergremium den Jugendgemeinderat nach außen: Zu Maruschka Mougel wählten die jungen Räte noch Cagla Aras und Nico Fallert.

Fotos von der Klausurtagung