Der
neu gewählte Kehler Jugendgemeinderat hat die Ziele für seine
Arbeit in den nächsten zwei Jahren abgesteckt: ein Jugendstadtplan,
die Sanierung des roten Platzes beim Einsteingymnasium, Werbung für
die Jobbörse und ein selbst organisiertes Event bei der Landesgartenschau
im nächsten Jahr stehen ganz oben auf der Prioritätenliste, die
das Gremium bei seiner Klausurtagung erarbeitet hat.
Gleich im November haben sich die neuen Jugendräte mit den städtischen Mitarbeitern Kerstin Faschon und Alex Neumann für drei Tage nach Nordrach zurückgezogen, wo sie auch über ihre Rechte und Pflichten informiert wurden, erfuhren wie eine Stadtverwaltung aufgebaut ist, welche Funktion der Gemeinderat der Erwachsenen hat und auf welchem Stand die Projekte sind, die der alte Jugendgemeinderat betrieben hat. So will sich selbstverständlich auch das neue Gremium um die Skateranlage bemühen, heißl;t es in der Pressemitteilung der Stadtverwaltung.
Beim Weihnachts-Festival Anfang Dezember möchte der Jugendgemeinderat an einem Stand Basteleien, Kinderpunsch und Weihnachtsbrötchen anbieten - der Erlös soll einem guten Zweck (Ärzte ohne Grenzen) zur Verfügung gestellt werden. Für die Landesgartenschau wollen die Jugendlichen eine Veranstaltung organisieren, bei der eine Band spielt, die aus Mitgliedern des Jugendgemeinderates besteht und einen LGS-Song komponiert. Auch die Beteiligung der Hauptschüler an den Busfahrkosten und die schlechten Schulbusverbindungen sind für die neu gewählten Räte ein Thema.
Für
die von ihren Vorgängern initiierte Jobbörse möchten die
Jugendgemeinderäte mehr Werbung machen - Werbung vor allem bei potentiellen
Job-Anbietern. Das könnte zum Beispiel über Flyer geschehen, haben
sie sich überlegt. Der Grund: Immer noch gibt es bei der Jobbörse
(nähere Informationen im Internet unter www.jgr.kehl.de oder unter
Telefon 07851/88-210) mehr Jugendliche, die einen Taschengeld-Job suchen
als Erwachsene, die einen anbieten.
Informieren lassen wollen sich die neuen Jugendgemeinderäte über die Landesgartenschau und über das städtische Konzept für die Ganztagsschulen.
Gleich bei der Klausurtagung haben die Jugendlichen begonnen, ein neues Logo für den Jugendgemeinderat zu entwickeln - die ersten Zeichnungen sind bereits angefertigt. Sobald das Logo gefunden ist, wird es im Internet veröffentlicht.



